Unsere Unternehmensphilosophie leitet sich aus der auf der UN - Konferenz
für Umwelt und Entwicklung beschlossenen Agenda 21 ab, die das Prinzip
der Nachhaltigkeit zu einem alle Lebensbereiche erfassenden Leitbild des Wirtschaftens
erklärt hat.
Unter dem speziellen Ansatz, dass Nachhaltiges Bauen für alle Phasen
des Lebenszyklus von Gebäuden, von der Planung, der Erstellung über
die Nutzung und Erneuerung bis zum Rückbau, eine Minimierung des Verbrauchs
von Energie und Ressourcen sowie eine möglichst geringe Belastung des
Naturhaushalts anstrebt, will sich das Zentrum auf diesem Gebiet langfristig
zum Spezialisten für Aus- und Weiterbildung, Information und Beratung
entwickeln.
Nachhaltigkeit im Bauen ist nicht mehr nur ein ethisches Label. Ein neues
wirtschaftliches Denken wird heute von den Bauschaffenden abverlangt. Dafür
benötigen wir veränderte bauliche Konzepte und neue technische Systeme,
ebenso, wie neue Formen der integralen Planung und neue gewerkeübergreifende
Kooperationsmodelle.
Der Nachhaltigheitsgedanke im Bauen darf nicht mehr nur den bauwirtschaftlichen
Vorgang an sich betreffen. Auch in den Köpfen der Bauschaffenden muß
ein Umdenk- und Erneuerungsprozeß erfolgen. Wir können nicht mit
alten Methoden und Denkweisen nach neuen Wegen in die Zukunft suchen. Denken
und Handeln bildet auch hier eine Einheit.
Noch ist das Nachhaltige Bauen nicht gesetzlich verankert. Aber betrachten
wir die Entwicklung in diesem Bereich mit einem gesunden Menschenverstand,
so muß man erkennen, dass dies nur eine Frage der Zeit ist.
Das Kompetenzzentrum wird dabei durch seine Bildungsangebote in der Aus- und
Weiterbildung und deren inhaltlicher Gestaltung und durch seine Aktivitäten
im Bereich der Information und Beratung im Sinne der Umwelterziehung und der
Umweltbildung wirksam werden und damit einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen
Entwicklung leisten.