Seit 28.02.2005 sind die ersten Teilnehmer unserer Berufsvorbereitung in Praktikumsbetrieben. Alle Jugendlichen sind bzw. waren in ein Praktikum vermittelt.

Die Praktikumsdauer variierte, wurde individuell gestaltet und mit den jeweiligen Firmen abgesprochen.
Durch das Betriebspraktikum werden die Jugendlichen auf eine Ausbildung oder ein Beschäftigungsverhältniss und die damit verbundenen Tätigkeiten vorbereitet.

Jeder Jugendliche erhielt die Möglichkeit, sich in Wohnortnähe selbstständig einen Praktikumsplatz zu suchen. Die Bildungsbegleiter und unser Akquisiteur standen den Teilnehmern bei der Suche unterstützend zur Seite.
Aufgrund der guten Kontakte, die sich aus unserer vorangegangenen Tätigkeit entwickelt haben, wurden Betriebe genannt, in denen ein Praktikum möglich ist.

Mit Hilfe der Sozialpädagogen wurden Bewerbungsunterlagen erstellt und Hinweise zum Vorstellungsgespräch gegeben. Nach Bedarf nahm der Bildungsbegleiter an diesem Gespräch teil.

Im Praktikum können die Teilnehmer ihre in vorangegangenen Qualifizierungsbausteinen angeeigneten Fähigkeiten und Fertigkeiten testen und erweitern. Sie gehen mit berufstypischen Materialien, Werkzeugen und Geräten um. Betriebliche Arbeitsabläufe und Arbeitsbedingungen wirken auf sie ein. Diese unterscheiden sich von ihren bisherigen Erfahrungen.

Unsere Teilnehmer erhalten einen Überblick, welche Anforderungen das Berufsleben stellt und setzten sich im Tun mit dem jeweiligem Beruf auseinander. Dadurch werden sie angeregt ihre Berufswahlentscheidung zu treffen bzw. ihre getroffene Entscheidung zu überprüfen und zu festigen.
Die Inhalte des Praktikums werden durch betriebliche Qualifizierungsbausteine untermauert bzw. durch eine Teilnahmebestätigung dokumentiert und von der Firma bestätigt.
Vor allem für unsere Jugendlichen in der Übergangsqualifizierung dient das Praktikum dazu, eine Ausbildung im jeweiligem Betrieb anzustreben.

Während der betrieblichen Qualifizierung wurden die Teilnehmer weiterhin durch die Bildungsbegleiter und Sozialpädagogen betreut.