INTERREG-Projekt
„Grenzüberschreitende Küche Gorzów Wielkopolski – Frankfurt (Oder) - Eine deutsch-polnische Bildungskooperation für ein gemeinsames Dienstleistungsangebot im Tourismussektor“

Für den 21.11.2011 hatten die Träger des o.g. Projekts, der Stadtpräsident Tadeusz Jędrzejczak der Stadt Gorzow (Republik Polen) und Herr RA Axel Wunschel. Stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Berufsförderungswerks e.V.,  zur Abschlußveranstaltung in die Gastronomiefachschule Gorzow eingeladen. Zahlreiche Ehrengäste aus der Wojewodschaft Lubuskie und dem Bundesland Brandenburg nahmen teil und folgten mit großem Interesse der Präsentation der Ergebnisse des 21-monatigen Projekts in der deutsch-polnischen Grenzregion. Projektverantwortliche und am Projekt beteiligte Auszubildende zeigten sehr lebendig den Verlauf und die Ergebnisse der Projektarbeit auf. Ziele des Projekts waren neben dem gemeinsamen beruflichen Lernen auch das Kennenlernen der Arbeitsmöglichkeiten im gemeinsamen Wirtschaftsraum. Moderiert wurde diese gelungene Veranstaltung von Jenny Misterek, Auszubildende im Beruf Hauswirtschaftler, und einem polnischen Auszubildenden. Beide hatte großes Herzklopfen. Die Projektpräsentation fand mit einer kulturellen Umrahmung statt, zu der auch von polnischen Auszubildenden zweisprachig gestaltete Sketsche (mit Bezug zum Projektthema) gehörten.
Herr Jörg Lehmann nutzte die Möglichkeit, um den Anwesenden das Berufsförderungswerk mit seinen Kompetenzschwerpunkten vorzustellen.
Zu den deutschen Ehrengästen zählten u.a. Herr Axel von Hoerschelmann, Referatsleiter im Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten, Herr Jens Marcel Ullrich, Beigeordneter der Stadtverwaltung Frankfurt (Oder).und Herr Hardmut Kohn, Hotelinhaber des Hotel & Restaurant „Zur Alten Oder“.
Die Öffentlichkeit der Stadt Gorzow nahm nicht nur an der Abschlußveranstaltung regen Anteil. Die Stadtverwaltung begleitete das Projekt über den gesamten Zeitraum sehr interessiert, zumal durch deren finanzieller Projektbeteiligung und den bereitgestellten EU-Mitteln eine Vielzahl von Fachräumen und Trainingskabinetten für die praktische Ausbildung der ZSG Gorzow auf höchstem Standard entstanden; ebenso didaktisch-methodische Unterrichtskonzeptionen.
Alle Gäste nutzten das Angebot der Führungen durch die neugestalteten Schulräume.
Für die deutschen Ehrengäste ergaben sich interessante Gespräche mit Verantwortlichen aus Gorzow. Gorzow und Frankfurt (Oder) sind Partnerstädte.

Bereits am 17.November hatte bei einer Konferenz der Euroregionen „Pro Europa Viadrina“ und „Spree-Neiße-Bober“  in Zielona Gora (Polen) das Projektteam dieses interessante Ausbildungsprojekt vorgestellt. Nur 3 Projekte hatten hierzu die Möglichkeit der Präsentation.

Das Projektteam wird Projektergebnisse in zwei Broschüren zweisprachig veröffentlichen. Dank auch an die deutschen Kollegen des Projektteams unter Leitung von Beate Segger als Projektverantwortliche des ÜAZ.



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