Angehende Garten- und Landschaftsbauer zu Gast

Aus Opole waren am 09. Oktober 12 Mädchen und 3 Jungs der letzten zwei Lehrjahre plus Betreuer einer Bildungseinrichtung in Opole (Polen) nach Frankfurt (Oder) zu einem zweiwöchigen Praktikumsaufenthalt gereist, um ausgewählte Aspekte der Garten- und Landschaftsgestaltung in Berlin-Brandenburg kennen zu lernen.
Das anspruchsvolle Programm führte die Gruppe in der ersten Woche zu Vorträgen und Fachexkursionen nach Berlin, Potsdam, Cottbus, Brand und Frankfurt (Oder).
Die künftigen Studenten informierten sich über historische und moderne Gartenbaukunst.  So gab es in Frankfurt (Oder) durch Frau Bunk,
Abteilungsleiterin Grünanlagen der Stadtverwaltung Frankfurt (Oder), und den  Landschaftsarchitekten Herrn Kittner (bei z.T. sehr regnerischem Wetter) ausgezeichnete fachliche Tagesexkursionen. In Cottbus waren Führungen durch den  Fürst-Pückler-Park Branitz und den Spreeauenpark vorbereitet – und von einigen Teilnehmern zu regen Fachdiskussionen mit der sachkundigen Stadtführerin genutzt worden -, bevor die Freiflächengestaltung im Stadtzentrum besichtigt wurde. In
Potsdam waren Führungen im Park Sanssouci und die Besichtigung der Orangerie angemeldet. Tropical Islands in Brand war sowohl fachliches Ziel als auch touristisches Highlight. Unter bautechnischen und gärtnerischen Aspekten waren hier nicht alle Jugendlichen vom gezeigten „Hintergrund“ überzeugt.
Letztlich hatten alle in der ersten Woche ein großes „Wandervolumen“ interessiert und gut überstanden.
In der zweiten Woche des Aufenthalts wurden Kenntnisse und Fertigkeiten im Wegebau erworben. In der Fachwerkstatt des ÜAZ wurde fünf Tage professionell unter Anleitung vom Ausbilder Steffen Kussatz trainiert. Deutsche Lehrlinge halfen besonders den Mädchen.

Neben dem Fachprogramm gab es ein kurzweiliges Freizeitprogramm. So wurden z.B. beim Wurftaubenschießen mit Olympiasieger Manfred Kurzer beachtliche Schießergebnisse erzielt.
Die Gruppe beteiligte sich an der Pflanzung eine „Friedensbaums“ im Friedenswald bei Seelow.
Bei der Abschlussbesprechung bestätigten alle Teilnehmer und auch der Betreuer, dass ihnen der Aufenthalt sehr gut gefallen hat, sie vielfältige berufliche Kenntnisse sammeln konnten und neue Fachkompetenzen erworben wurden. Die Gruppe bedankte sich für die hervorragende Betreuung. Jörg Lehmann, Leiter der Ausbildungsstätte,  würdigte zum Abschluss die Disziplin der Gruppe und das ausgezeichnete Engagement des Betreuers.

Die Leitung und die ÜAZ-Mitarbeiter waren von den Sprachfertigkeiten der Teilnehmer sehr beeindruckt.
Zbigniew Stal war im Oktober sehr gefordert; er organisierte das Freizeitprogramm für drei Praktikumsgruppen aus dem Nachbarland. Seine Frau Ewa unterstützte ihn dabei – wie so häufig.

Der Aufenthalt – ein Mobilitätsprojekt aus dem EU-Programm Leonardo da Vinci – wurde mit Zertifikaten für die erfolgreiche Teilnahme bestätigt.

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