Vom 01.11. bis 03.11.2010 absolvierten 44 Jungen und Mädchen der Klassenstufen 8 und 9 der Kooperationsschule Friesack ihre Potenzialanalyse. Acht von ihnen gehen in den Förderschulteil.
Durch die gute Zusammenarbeit im Vorfeld mit den Lehrerinnen und Lehrern unter Federführung von Herrn Katerwe in bezug auf die Einteilung der Gruppen und die Absprachen mit den teilnehmenden Lehrern ging es dann gut los.
Die Potenzialanalyse wurde in den Bereichen Holz, Metall, Bau und Farbe / Raum durchgeführt. Der erste Tag begann mit einer gemeinsamen Morgenrunde, in der der Tagesablauf, die zuständigen Betreuer des ÜAZ und die Aufteilung der Gruppen bekannt gegeben wurden. Die Aufregung und Erwartungen der Schüler waren in der Luft spürbar. Jeder wollte sich einbringen. Die Feststellung sozialer Kompetenzen verbunden mit unterschiedlichen Aufgabenstellungen erwies sich als umfangreich und erforderte einige Konzentration. Nachdem diese Aufgaben gelöst und zu Papier gebracht waren, bewiesen alle bei der Präsentation ihrer Ergebnisse Mut. Dafür gab es von allen Applaus.
Der zweite Tag begann wieder mit einem gemeinsamen „Guten Morgen“ und der Tagesablauf wurde bekannt gegeben. Endlich konnten die Schüler praktisch tätig sein. Mit Neugier ging es zu den Ausbildungshallen. Nach den Einweisungen durch die entsprechenden Ausbilder Herr Lilienthal, Herr Zurek, Herr Tietge und Herr Schleue, erfolgte der Startschuss für die einzelnen Arbeitsaufgaben. Mit Eifer waren alle bei der Sache. Die Jungen und Mädchen wollten sehr gewissenhaft und schnell sein. Doch dann schlichen sich erste Schwierigkeiten ein. Wie genau muss gemessen werden? Mein Nachtbar ist schon weiter? Schaffe ich das? Fragen die immer lauter wurden. Mit Engagement, viel Einfühlungsvermögen und Geduld schafften es die Ausbilder, jeden einzelnen zu einem positiven Ergebnis zu bringen, das stolz gezeigt wurde.
Am dritten Tag trafen sich alle wieder zum „Guten Morgen“ - Kreis und der Tagesablauf wurde besprochen. Die begonnenen Arbeiten wurden beendet und jeder einzelne Schüler sollte seine Ergebnisse einschätzen, welche häufig sehr reell geäußert wurden. Besonders positiv war die Rückmeldung der Mädchen in Metall, die mit einer Ständerbohrmaschine arbeiten mussten, was sie vorher noch nie taten. Alle probierten sich aus. Einige äußerten sich auch zu dem konzentrierten Arbeiten, was sie bisher in dieser Form nicht gewohnt waren.
Insgesamt verlief die Zeit viel zu schnell und alle Mädchen und Jungen freuen sich auf die Berufsorientierung im Juni 2011.
Mitarbeiter der BvB


