Abenteuer im Kompetenzzentrum für Nachhaltiges Bauen Cottbus
Die Klasse 8d der Theodor Fontane Schule Cottbus besuchte insgesamt drei mal das Kompetenzzentrum für Nachhaltiges Bauen in Dissenchen. Am 01.11.2010 und 02.11.2010 fand eine Potenzialanalyse statt, wo wir uns in verschiedenen Gebieten testen konnten. Zuerst gab es einen Fragebogen. Hier sollten wir herausfinden, welcher Typ wir sind, zum Beispiel handwerklicher-, sozialer-, kaufmännischer-, kreativer-, technischer - und der Null-Bock Typ. Es kamen dabei unterschiedliche Typen heraus. Wir bekamen Aufgaben, die wir am Computer lösen konnten. Die andere Gruppe bekam Karten anhand derer wir testen konnten, wie gut wir uns kennen. Das Kartenspiel „So denke ich, so bin ich“ (Selbsteinschätzung mit Fremdeinschätzung vergleichen) hat uns am meisten Spaß gemacht.
Das zweite mal besuchten wir das Zentrum in der Woche vom 08.11.2010 bis 12.11.2010. Dort wurden die Mädchen und Jungen in zwei Gruppen getrennt, wo wir unsere Stärken beweisen mussten. Im ersten Berufsfeld Holzbau stellten sich die Mädchen gut an. Auch wenn es schwierig war gaben sie nicht auf. Aufgabe war es, einen Gewürzständer herzustellen. Dazu musste gesägt und gefeilt werden. Dabei kam raus, dass es ganz egal ist, welches Geschlecht man ist, den jeder hat seine eigenen Stärken.
Interview mit den Mädchen zur Holztechnik führte Denise:
Frage Macht es dir Spaß ?
Josi: Ja, aber es ist sehr anstrengend.
Frage Denkst du, du könntest dies als Beruf ausüben ?
Josi: Nein.
Franzi: Aber ich könnte mir das als Beruf vorstellen, auch wenn es anstrengend ist.
Julia: Ich würde das überhaupt nicht als Beruf ausüben, aber es hat Spaß gemacht etwas neues kennen zu lernen.
Denise: Danke.
Die Jungen im zweiten Berufsfeld, Fliesen- und Gestalten stellten ein Mensch – Ärgere – Dich – Nicht – Spiel her. Sie konnten sich zwischen den Farben orange – weiß oder grau – weiß entscheiden. Es war eigentlich ob man orange – weiß nimmt oder grau – weiß, weil es beides wunderschön aussah. Dabei hat es ihnen viel Spaß gemacht. Zu dem Spiel konnten sie noch Spielfiguren herstellen, in den verschiedensten Formen. Am Ende kamen dabei gute Ergebnisse heraus. Am Mittwoch den 10.11.2010 wurde dann gewechselt. Die Mädchen zum Fliesenlegen und die Jungen zum Holzbau. Insgesamt hat uns die Woche viel Spaß gemacht, auch wenn es in manchen Situationen sehr schwierig war. Und in der dritten Projektwoche vom 29.11.2010 bis 03.12.2010 testeten wir unsere Stärken im Mauern und Trockenbau aus. Beim Trockenbau stellten wir ein Würfel aus Gipskarton her und beim Mauern eine Hundehütte wo wir die Jungen nach einem Interview gefragt hatten.
Interview mit den Jungen beim Mauern führten Denise und Julia:
Frage: Wie fandet ihr den Ausbilder ?
Tino: Ganz Okay.
Frage: Würdet ihr es als Beruf wählen ?
Carl: Nein! Ich finde es ist eine Zeitverschwendung.
Martin: Nein! Macht aber trotzdem Spaß.
Frage: Welche Arbeitsschritte waren schwer ?
Angelo: Gar keine!
Frage: Wie hat euch das Mauern gefallen ?
Amon: Super!
Eric: Mir hat es nicht gefallen.
Sehr gute Leistungen haben wir alle gezeigt, zum Beispiel Angelo der trotz seiner Auffälligen Art ein sehr gutes Ergebnis gebracht hatte. Und Jenny, die in jedem Berufsfeld eine sehr gute Leistung gebracht hatte. Am meisten geschmeckt hat uns das Schnitzel und das Schnitzelbrötchen in der Kantine. Auch die Nascherein waren lecker. Die besten Ausbilder waren Herr Kaiser und Herr Wagner, die bei der Arbeit immer schön locker blieben. Sowie auch Frau Thamm und Frau Kawicki, die sehr freundlich und gut mit uns umgegangen sind.
Nicht jeder Beruf macht Spaß, aber es ist interessant, dass man unterschiedliche Berufsfelder kennen lernen durfte, auch wenn man später in einem ganz anderen Beruf tätig ist.
Geschrieben von Julia und Denise.
03.12.2010




