Klima- und Ressourcenschutz im Bausektor
Unter dem o.g. Aspekt besuchten am 20. September achtzehn Experten und Manager verschiedenster Behörden, Unternehmen und Einrichtungen der Mongolei das Kompetenzzentrum für Nachhaltiges Bauen Cottbus.
Der zwölftägige Studienaufenthalt wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit finanziert und von der InWent gGmbH an ein Konsortium unter Leitung der IDEA Consultants vergeben. Dem Konsortium gehört das Berufsförderungswerk e.V. an. Den Teilnehmern wurde ein umfangreiches Programm in Berlin und Brandenburg geboten.
Bei dem mehrtägigen Aufenthalt in der Lausitz kam es auch zu einer Begegnung mit Schulungsteilnehmern aus Mittelasien, die im Kompetenzzentrum ein zweiwöchiges Seminar über das energieeffiziente Bauen absolvierten.
Für die Gäste aus der Mongolei war die Visite in dieser Ausbildungsstätte des Berufsförderungswerks schon deshalb von besonderem Interesse, weil hier praktisches berufliches Training für Fachkräfte der Bauwirtschaft zu erleben war.
Engagiert und kompetent stellten Mitarbeiter des Ausbildungszentrums ihre Bildungsprodukte und die duale Berufsausbildung der Bauwirtschaft vor.
Insbesondere die Vertreter von Unternehmerverbänden und Bildungseinrichtungen
zeigten sich beeindruckt und äußerten den Wunsch nach einer weiteren Zusammenarbeit. Alle mongolischen Gäste sind ausgewiesene Führungskräfte mit einer reichhaltigen internationalen Erfahrung.
Der Abend klang mit einem gemeinsamen geselligen Beisammensein aus.
Am 21.09.2010 besichtigte die mongolische Gruppe das Oberstufenzentrum in Cottbus. Auch hier wurde vom Schulleiter die enge Lernortkooperation mit dem Kompetenzzentrum hervorgehoben.
In der Stadt Cottbus sind die Brandenburgische Technische Universität und die Fachhochschule Lausitz ansässig.
Von deutscher Seite ist beabsichtigt, die vielfältige wirtschaftliche Unterstützung hinsichtlich des ressourcensparenden Bauens für die Mongolei im Land zu vernetzen.

