Durchführung der 1. Potenzialanalyse in der Ausbildungsstätte Brandenburg an der Havel

Die Nord Schule aus Brandenburg war die erste von fünf Schulen, die ab dem 30.08.2010 an der Durchführung einer Potenzialanalyse in unserem Hause teilnahm.
In der Potenzialanalyse werden Schlüsselkompetenzen untersucht,
die berufsübergreifend und auch im Alltagsleben von Bedeutung sind.
Dazu gehören die

Daher setzt sich die Potenzialanalyse aus drei Modulen zusammen.
Am ersten Tag geht es im Modul „Team“ darum, in Gruppenarbeit mehrere Arbeitsaufgaben zu lösen und diese anschließend  vor der gesamten Klasse zu präsentieren.
Beim Modul „Motorik“ am zweiten Tag ist das handwerkliche Geschick eines jeden Einzelnen gefragt. Die Schüler können aus drei Schwierigkeitsgraden ein Werkstück auswählen und dieses dann nachbauen.
Während der gesamten Zeit werden sie von Mitarbeitern des ÜAZ beobachtet. Untersucht werden dabei Merkmale wie z.B. Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Motivation oder Arbeitsorganisation.
Am dritten Tag der Potenzialanalyse werden die Ergebnisse der Beobachtungen in Einzelgesprächen mit jedem einzelnen Schüler ausgewertet. Die Ergebnisse werden in einem persönlichen Feedback mit den Jugendlichen kommuniziert, dabei wird zunächst die Selbsteinschätzung  erfragt und diese mit den Ergebnissen der Fremdeinschätzung verglichen. Ziel ist es dabei, die Selbstreflexion, das Selbst-Bewusstsein und nicht zuletzt  den Stolz auf eigene Kompetenzen zu stärken.
Nach Ablauf der Potenzialanalyse erhält jeder Teilnehmer einen Kompetenz-Nachweis mit dem entsprechenden Kompetenzprofil.

Um eine erfolgreiche Durchführung einer Potenzialanalyse und die darauf aufbauende Förderplanung an den Schulen zu gewährleisten, ist eine explizite inhaltliche und organisatorische Vor- und Nachbereitung erforderlich, welche im ÜAZ Brandenburg/Havel sehr gut durch Frau Matz umgesetzt wurde.

 

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