Das BFW als Partner der Universität Alba Iluia in Rumänien
Das Berufsförderungswerk ist neben der Akademie Grenoble (Frankreich) Partner der Universität Alba Iluia in Rumänien im EU-Projekt: „Verstärkung der institutionellen Fähigkeiten des Regional-Konsortiums (RC) in der Entwicklungsregion Centre“ (Rumänien).
Im Rahmen des Projekts weilten im Mai 2010 zwei Studiengruppen in Berlin und Brandenburg.
Ziel der einwöchigen Studienbesuche war der Erfahrungserwerb bei der Fachkräftesicherung und der Unternehmensansiedlung in sich entwickelnden Regionen unter Nutzung von regionalen und lokalen Netzwerkstrukturen.
Die Teilnehmer kamen aus verschiedenen Institutionen, Behörden, Verbänden und Unternehmen aus den 6 Landkreisen der Region im Zentrum Rumäniens und hatten unterschiedlichste Fragestellungen im Gepäck.
Zu Beginn wurden beide Expertengruppen im Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg empfangen. Gemeinsam mit der Landesagentur für Struktur und Arbeit (LASA) informierte das Ministerium über das Land Brandenburg, die Arbeits- und Wirtschaftspolitik der Landesregierung sowie über Förderprogrammen zu Unternehmensansiedlungen und zur Fachkräftesicherung.
Ein grundsätzliches Verständnis für die sozialökonomische Situation des Bundeslandes wurde geweckt, bevor bei einer Gesprächsrunde beim Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg (BIV) über das Zusammenwirken der Sozialpartner am Beispiel Baubranche diskutiert wurde. Von der IG BAU konnte Herr Knerler als Regionalleiter für Berlin/Brandenburg durch Herrn Axel Wunschel, Hauptgeschäftsführer des BIV, begrüßt werden. Der Geschäftsführer des BFW Frank Buckram informierte über die Aufgaben unseres Bildungsunternehmens innerhalb der dualen Berufsausbildung und darüber hinaus.
An den Folgetagen fanden jeweils weitere interessante Gesprächsrunden mit Verantwortlichen aus Verwaltungen, Unternehmen sowie bei staatlichen und nichtstaatlichen Bildungseinrichtungen und auch bei den Agenturen für Arbeit statt.
Themen waren u.a.:
Die Besuchergruppe lernten neben der Hauptstadt auch einige markante Sehenswürdigkeiten der besuchten Regionen um Frankfurt (Oder) und Potsdam-Mittelmark kennen.
Bei den Abschlussgesprächen am 08. bzw. 29. Mai wurde dem BFW als Veranstalter herzlich für das umfangreiche Programm gedankt; für alle Teilnehmer waren spezifische Gesprächsthemen und Visiten geplant worden.
Nicht alle Fragen konnten wegen dem beschränkten Zeitvolumen ausreichend beantwortet werden.
Frau Heike Nier und Herr Walter Jahn bedanken sich bei allen Unterstützern der Studienaufenthalte für ihre engagierte und kollegiale Hilfe.
Beide hoffen, dass die Teilnehmer der Studienreisen Anregungen für ihre beruflichen Aufgaben mitnehmen konnten.
Das Projekt wird in diesem Jahr mit thematischen Workshops in Rumänien fortgesetzt.


