Endlich Ferien in Brandenburg

Für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 der Theodor-Fontane-Gesamtschule und der Klassenstufe 9 der Sandower Oberschule in Cottbus verlief das zweite Halbjahr des Schuljahres 2008/2009 doch etwas ungewohnt. Für 14 Tage verlegten sie ihren „Lernort Schule“ in die Praxis. 144 Schülerinnen und Schüler waren Teilnehmer des Berufsorientierungsprogramms des Bundesministerium für Bildung und Forschung. In den Berufsfeldern: Trockenbau, Fliesen und Gestalten, Holzbau, Wegebau und Mauerwerksbau konnten sie ihre Neigungen, Eignungen und Kompetenzen erkunden. Erfahrene Ausbilder vermittelten Ausbildungsinhalte in den aufgeführten Berufsfeldern. So erhielten die Schülerinnen und Schüler realistische Vorstellungen über Ausbildungsinhalte handwerklicher Berufe und im Speziellen über Berufe der Bauwirtschaft.
Bei der Erprobung handwerklicher Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie sozialer Kompetenzen konnte jeder Schüler seine Stärken und Schwächen erkennen und jede Menge praktische Erfahrungen sammeln.
Das schulische Lerninhalte, wie zum Beispiel der „Satz des Pythagoras“, für die Erfüllung praktischer Aufgaben zwingend vorausgesetzt werden, erkannten die Schüler im Berufsfeld Trockenbau.
Jeder Jugendliche erhielt zum Abschluss ein Zertifikat mit den absolvierten Berufsfeldern sowie eine Anlage zum Zertifikat mit der Einschätzung zu den Ergebnissen der berufsbezogenen Kompetenzfeststellung.
Positive Resonanz zur durchgeführten Berufsorientierungsmaßnahme in der Praxis wiederspiegelte sich in den zahlreichen Gesprächen mit den Schülerinnen und Schülern sowie den begleitenden Lehrern.

 


 

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