Zukunftstag im ÜAZ Brandenburg/Havel
Es war wieder soweit, der alljährliche Zukunftstag fand am 23.04.2009 statt. Mädchen und Jungen konnten Betriebe, Hochschulen und Einrichtungen besuchen und Berufe erkunden, die sie selbst bisher nicht in ihre Berufswahlentscheidung mit einbezogen hatten. Ziel ist es, dass Mädchen einen Einblick in technische, naturwissenschaftliche oder handwerkliche Berufe bekommen und Jungen einen Einblick in soziale, pädagogische oder pflegerische Berufe erhalten. Doch der Zukunftstag soll nicht nur Einblicke in den Berufsalltag ermöglichen, sondern auch einen Beitrag zur beruflichen Chancengleichheit von Frauen und Männern leisten. Er richtet sich an SchülerInnen der Klassen 5 ‑10.
Auch die Türen des Überbetrieblichen Ausbildungszentrums Brandenburg/Havel öffneten sich wieder für interessierte Schüler und Eltern. Von 09:00 – 15:00 Uhr bestand die Möglichkeit, sich das ÜAZ anzuschauen, in den verschiedenen Gewerken an Übungsarbeitsplätzen praktisch tätig zu werden und sich über freie Ausbildungsplätze zu informieren. Bereits im Eingangsbereich wurden die SchülerInnen und LehrerInnen von Frau Mende herzlich empfangen. Hier stand auch die „Presseabteilung“ des ÜAZ bereit, um erste Eindrücke bildlich festzuhalten.
In Rundgängen, begleitet von Frau Eichner, Herrn Behnke und Herrn Steube hatten die SchülerInnen die Möglichkeit, sich in den Gewerken umzuschauen und auszuprobieren. Die Ausbilder berichteten über gewerkstypische Tätigkeiten, zeigten fertige Arbeitsstücke und standen für Anleitung und Fragen zur Verfügung.
Unter Leitung von Herrn Willuhn und Herrn Steube konnten die
SchülerInnen in einer PowerPointPräsentation Wissenswertes über das ÜAZ erfahren.
Im Rahmen des WTA- Unterrichts waren Schüler der 5. Klasse der „Gotthardt Förderschule“ mit ihrer Lehrerin Frau Große gekommen, um praxisnah das „Bauhandwerk“ kennen zu lernen. Sie nahmen die Übungsarbeitsplätze gut an, waren neugierig und interessiert.
Doreen (14 Jahre) und Katharina (16 Jahre) von der Otto-Tschirch-Oberschule erzählten, dass sie bereits mehrere Exkursionen in Betriebe, z. B. ZF Brandenburg, gemacht hätten und nun das ÜAZ anstand. Einblicke in verschiedene Berufsfelder würden neue Einblicke und Erfahrungen mit sich bringen. Beide Mädchen wollen beruflich jedoch einen anderen Weg einschlagen. Wenngleich Doreen der Meinung ist: „Eine Frau kann das auch, was ein Mann kann“, kommt keines der im ÜAZ befindlichen Gewerke für sie in Frage. Katharina spricht in dem Zusammenhang von Gleichberechtigung und sagt, es sollte keine Trennung zwischen Frauen- und Männerberufen geben.
Der Zukunftstag wurde im Allgemeinen gut angenommen. Möglicherweise hat dieser bei Einigen das Interesse für einen Bauberuf geweckt ... vielleicht befanden sich unter den SchülernInnen zukünftige Auszubildende ...





