Reisebericht: Teheran/ IRAN
Im Rahmen des Projektes Young Cities – Developing Energy - Efficient Urban Fabric in the Theran-Karaj Region“ reisten in der Zeit vom 01.03.2009 bis 05.03.2009 zwei Mitarbeiter des BFW (Herr Zitzmann, ÜAZ Frankfurt Oder und Frau Schmidt , Komzet Cottbus), in den Iran nach Teheran.
Zu unseren Aufgaben in diesem Projekt gehören die Beurteilung der technischen und organisatorischen Bedingungen auf den Baustellen im Iran. Der Fokus wurde hier besonders auf strukturelle Schäden, Energieeffizienz und grundlegende Mängel in der Bauausführung gelegt.
Aufbauend auf den Ergebnissen der Auswertung des ersten Arbeitspaketes sollen Pilotwerkstätten und Qualifizierungsmodule für die Ausbildung und Qualifizierung von Bauarbeitern entwickelt werden.
Als drittes Arbeitspaket ist geplant, in Hashtgerd auf dem 35 ha Areal ein neues Ausbildungszentrum zu errichten. Als Beispiel soll das Kompetenzzentrum für Nachhaltiges Bauen in Cottbus dienen.
Wir reisten also am 28.02.09 , die Koffer gefüllt mit intensiver Arbeit, nach Teheran.
Beide flogen wir zum erstenmal in den Iran. Zum Glück hatten wir eine iranische Studentin, Frau Nadia Poor Rahim, an unserer Seite, die uns nicht nur als Dolmetscherin sondern auch als sehr gute Ratgeberin zur Seite stand.
Um die bestehenden Vorstellungen vieler Mitarbeiter und Kollegen über dieses Land auszuräumen, hier nur ein paar kurze Bemerkungen.
Wer in den Iran reist sollte als Frau immer ein Kopftuch tragen und die Hände reicht man sich nur unter Gleichgeschlechtlichen. Die Menschen hier sind sehr freundlich.
Von der unbeschreiblichen Gastfreundschaft der Iraner können wir Deutschen noch etwas lernen. Ein Gefühl der Angst ist nie aufgekommen.
Vom Land selbst haben wir außer Baustellen, Ausbildungszentren, die Gegend um Teheran und Millionen von Autos nicht viel gesehen. Teheran ist umgeben von Gebirge, dadurch kann die Dunstglocke, die durch das enorm hohe Verkehrsaufkommen entsteht, nie abziehen. So werden dann auch die Städte außerhalb von Teheran durch ihre frische und saubere Luft als Wohnziel interessant.
Nur die Arbeitsweise ist hier eine andere als in Deutschland. Die von uns geplanten Baustellenbesuche wurden minimiert, fast gänzlich gestrichen. Unser kompletter Arbeitsplan wurde geändert. Das bedeutete flexibel sein, die Ziele nicht aus den Augen verlieren und immer wieder darauf beharren.
In den langen Gesprächen kristallisierten sich folgende drei Bereiche für die Qualifizierung von Bauarbeitern und dessen Trainer heraus:
Für genauere Informationen und bei großem Interesse können Sie unter folgender Adresse im Internet mehr über dieses Projekt erfahren. Das BFW ist im Team 4 – Capacity Development integriert.
www.youngcities.org




