3. Beratung des Ausbildungsbeirats
Zu seiner 3. Beratung traf sich der Ausbildungsbeirat des Jobstarter-Projekts Bauwerksmechaniker am 03.April im ÜAZ in Frankfurt (Oder). Die Tagesordnung sah eine Berichterstattung des Jobstarterteams zur bisherigen überbetrieblichen Ausbildung des ersten Jahrganges im ÜAZ, über die Gewinnung von Ausbildungsplätzen für den Ausbildungsbeginn 2008 und verschiedener Aktivitäten vor.
Eine Reihe von Bauunternehmen der Abbruchbranche und der Branche des Betonbohrens u. –sägens will sich der für sie neuen Aufgabe stellen und betriebliche Ausbildungsplätze einrichten; jedoch mangelt es überall an Bewerbern. Fehlten in den letzten Jahren noch geeignete Bewerber, so sind jetzt kaum Schulabgänger für einen Ausbildungsberuf in der Bauwirtschaft zu finden.
Die Ursachen sind vielfältig.
Für das kommende Ausbildungsjahr stellt sich das Berufsförderungswerk am Standort Frankfurt (Oder) darauf ein, dass eine Lehrlingsgruppe von mindestens 16 Teilnehmern die dreijährige Berufsausbildung in diesem anspruchsvollen Beruf beginnt. Notwendige materiell-technische Voraussetzungen für eine qualitativ hochwertige Fachausbildung sollen geschaffen werden.
Das Oberstufenzentrum reflektierte die zurückliegenden Monate der theoretischen Ausbildung am Schulstandort Seelow.
Die Vertreter des Deutschen Abbruchverbandes e.V. und des Fachverbandes Betonbohren und –sägen e.V. bekräftigten auch ihre Bemühungen zur weiteren Unterstützung der Ausbildung in den Unternehmen und der Schaffung solider Beziehungen zu den Ausbildungsstandorten der überbetrieblichen Ausbildung. Erstmalig nahm Herr Marder, Vorstandsvorsitzender des vorgenannten Fachverbandes, anlässlich einer Visite im ÜAZ an der Beratung teil. Er überzeugte sich vom hohen Standard der überbetrieblichen Ausbildung in den Bauberufen. Gemeinsam mit Herrn Lippok vom Deutschen Abbruchverband e.V. diskutierte Herr Mader die Notwendigkeit und Erfordernisse einer soliden Berufsausbildung für den Fachkräftenachwuchs der Unternehmen. Beide Verbandsvertreter skizzierten die aktuellen Maßnahmen der Verbände hinsichtlich der beruflichen Ausbildung und Qualifizierung.
Seitens der Agentur für Arbeit wurden die aktuellen Förderinstrumente erläutert, die die Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung unterstützen sollen und für die Wirtschaft nutzbar sind. Die breite Diskussion zeigte das Interesse aller Beteiligten an der Ausbildungssituation in diesem speziellen Beruf.
