Lehrerweiterbildung in Frankfurt (Oder)
Lehrer aus Lettland und Litauen weilten vom 02.- 09.März zu einer Weiterbildung im ÜAZ in Frankfurt (Oder). Die 8 lettischen Kollegen kommen aus verschiedenen Fach- und Berufsschulen. Ziel des von KNAUF Lettland initiierten Studienaufenthalts sind die Erfahrungen des BFW in der Berufsausbildung und Aufstiegsfortbildung im Trockenbau und Stuckateur-handwerk. Gespräche mit Ausbildern und Lehrern im ÜAZ und Konrad-Wachsmann-Oberstufenzentrum, Informationsbesuche bei der IHK, die Organisation der theoretischen und praktischen Berufsausbildung, die Struktur und Anforderungen der Abschlussprüfungen zum Facharbeiter und Meister, Praxisvorführungen, Firmenbesuche etc. gehörten zum Aufenthaltsprogramm. Sehr informativ war für die Gäste das Elearning-Angebot des Kompetenzzentrums RDH des Berufsförderungswerks.
Ein kurzweiliges Rahmenprogramm in Frankfurt (Oder) und Berlin rundete den Erfolg des Studienbesuches ab.
Eine andere Zielsetzung verfolgte der Aufenthalt der 4 Lehrer aus drei Bildungseinrichtungen Litauens. Neben der beruflichen Bildung in verschiedenen Branchen galt das Interesse auch der schulischen und universitären Ausbildung in Deutschland. Partner des Ausbildungsverbundes in Frankfurt (Oder) stellten ebenso wie das Karl-Liebknecht-Gymnasium und die Europa-Universität Viadrina ihre Profile und Bildungsdienstleistungen vor. Organisiert hatte diese Reise das berufliche Bildungszentrum in Siauliai, mit dem das ÜAZ bereits gemeinsame Projekte hatte. Sowohl die Lehrer aus Lettland als auch aus Litauen waren gut auf die Studienaufenthalte vorbereitet; dies belegten schon die vielen Fragen zu den Zielsetzungen, Inhalten, Strukturen, Finanzierungen und Organisationsformen der einzelnen Bildungsgänge.
Für beide Gruppen waren der Besuch im Wolke-Boxcamp und das Schießtraining mit Olympiasieger Manfred Kurzer besondere Erlebnisse. Als besonders engagiert bei der Betreuung der beiden Gruppen zeigte sich Frau Heike Nier vom ÜAZ. Die Studienreisen waren durch das EU-Programm Leonardo da Vinci gefördert.

