Freisprechung der Straßenwärter in der Ausbildungsstätte Friesack
Am 12. Juli 2007 fand in der Ausbildungsstätte
Friesack des ÜAZ Brandenburg/H.- Friesack die feierliche Freisprechung
der Straßenwärter des Landesbetriebes für Straßenwesen
Brandenburg statt. Aus diesem Anlass ergriff Hans-Peter Kaula, Referent im
Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung, das Wort, überbrachte
die Grüße und Glückwünsche des Ministers Reinhold Dellmann
und wünschte auch selbst den frisch gebackenen Facharbeitern einen erfolgreichen
Einstieg in das berufliche Leben, denn allen Absolventen wurden Arbeitsverträge
angeboten.
Der Minister brachte auch zum Ausdruck, dass der Schritt in das aktive Berufsleben
die Fortführung des lebenslangen Lernprozesses ist und für den einen
oder anderen die Weiterqualifizierung im Beruf oder ein Studium ein neues
Ziel der Persönlichkeitsentwicklung sein wird.
Von den 31 Auszubildenden des 3. Lehrjahres konnten 3 Azubi die Ausbildung
auf Grund guter und sehr guter Leistungen vorzeitig beenden. 17 Azubi erhielten
das Facharbeiterzeugnis nach bestandener Prüfung in Theorie und Praxis
in der geplanten Zeit.
Trotz ausbildungsbegleitender Hilfen (abH), finanziert durch die Arbeitsagentur,
sowie zusätzlichem berufsbegleitenden Unterricht (bUnt), der durch eigenes
Lehrpersonal realisiert und uns finanziert wird, sind die Ergebnisse in diesem
Jahr nicht so gut, wie wir es von den Vorjahren gewohnt waren. Insgesamt 9
Prüflinge werden sich der mündlichen Ergänzungsprüfung
stellen müssen, 5 Azubi sind durchgefallen.
Damit ist die Qualität der Ausbildung in der Ausbildungsstätte Friesack
jedoch nicht generell in Frage gestellt. Reinhardt Stuhr, Stellvertreter des
Vorstandsvorsitzenden Hans-Reinhard Reuter des Landesbetriebes Straßenwesen
Brandenburg und Vorstand Personal / Finanzen / Recht, hat eine „Ursachenforschung“
an den Bildungseinrichtungen angemahnt.
Eine mögliche Ursache sehen wir in der mangelhaften Einstellung der Auszubildenden
dieses Jahrgangs zur Ausbildung, die sich u.a. an schlechter Mitarbeit in
der Berufsschule ablesen ließ. Fehlende Lernbereitschaft gekoppelt mit
Forderungen zur ständigen Wiederholung bereits vermittelten Wissens erschwerte
zusätzlich den Ausbildungsprozess.
Dem Austausch bei aufgetretenen Problemen und dem gemeinsamen Versuch einer
Lösungsmöglichkeit sowie der außerordentlich guten Zusammenarbeit
zwischen Landesbetrieb als Ausbildungsbetrieb, dem OSZ Havelland und der überbetrieblichen
Ausbildungsstätte ist es zu verdanken, dass die Prüfungsergebnisse
nicht noch schlechter ausgefallen sind.
Siehe auch: www.ls.brandenburg.de