Grundsteinlegung für ein „Gästehaus der Bauwirtschaft“ in Brandenburg/Havel
Am 06. Juli 2007 wurde der Grundstein
für das Internat des ÜAZ Brandenburg/H.-Friesack gelegt. Möglich
wurde dies durch die Bereitstellung von Fördermitteln des Bundesministeriums
für Bildung sowie des Landes Brandenburg. Mit 25 Prozent der Gesamtkosten
beteiligt sich das Berufsförderungswerk e.V. nicht unerheblich an dieser
Investition.
Die Zeremonie in Anwesenheit von ca. 200 Gästen, Mitarbeitern und Azubis,
stellt den Beginn der Bauarbeiten für dieses zukunftssichernde Projekt
dar.
Nach der Begrüßungsrede durch den Vorstandsvorsitzenden des Berufsförderungswerkes
e.V. Herrn Wolfgang Frey, äußerte sich der Staatssekretär
im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes
Brandenburg, Herr Winfried Alber, zu den Beweggründen der Förderung
und dem langen Weg bis zum positiven Bescheid.
Frau Dr. Dietlind Tiemann, die Oberbürgermeisterin der Stadt Brandenburg
an der Havel freute sich natürlich über die standortsichernde Maßnahme
des Berufsförderungswerkes in ihrer Stadt und lobte das Engagement der
Mitarbeiter sowie die gute Arbeit des ÜAZ Brandenburg/H.-Friesack.
Nach der eigentlichen Grundsteinlegung, begleitet durch die obligatorischen
Hammerschläge und guten Wünsche der Offiziellen, gab es einen zünftigen
Imbiss.
Vom Anfang an war der Neubau des ÜAZ Brandenburg konzipiert mit einem
neuen und modernen Internat, doch von der Einweihung des Lehrbauhofes 1999
bis zur Grundsteinlegung des Internates sollten 8 Jahre vergehen. Mittlerweile
ist das alte Internat aus baulicher und qualitativer Sicht nicht mehr den
Anforderungen an eine moderne Unterbringung und Freizeitgestaltung gewachsen.
Das neue Internat soll 50 Übernachtungsplätze in modern ausgestatteten
Zweibettzimmern mit Sanitäreinrichtungen bieten. Großer Wert wurde
auf die Freizeit- und Sportmöglichkeiten im und um das Gebäude gelegt.
Die unmittelbare Nähe zum Lehrbauhof stellt einen weiteren Vorteil dar.
Somit ist das ÜAZ in Brandenburg den Anforderungen an die Zukunft gewachsen
und kann auch den Auszubildenden aus entlegeneren Regionen des Landes eine
hochwertige Freizeit- und Unterbringungsmöglichkeit bieten. Im Zuge der
weiteren Spezialisierung und Standortkonzentration ist dieser Schritt nicht
nur ein Standortvorteil, sondern existenzsichernd für die Einrichtung.