„MAUERN MIT VERSETZHILFE“
Eine Fachtagung für Unternehmer/Innen kleiner und mittelständischer Betriebe - 67 Teilnehmer informierten sich

Das Mauern mit Versetzhilfe bestimmt heute das Bild auf vielen größeren Baustellen. Aber auch auf kleinen Baustellen ist der Einsatz von z.B. Minikran wirtschaftlich sinnvoll und ergonomisch wünschenswert. Voraussetzung hierfür ist die Arbeitsvorbereitung, die richtige Auswahl der Geräte und die Abstimmung der Arbeitsabläufe auf die Versetzhilfe. Die Referenten der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, der Kalksandstein- und Porenbetonindustrie, der Kranhersteller/Verleiher und der Baubetriebes erläuterten eindrucksvoll die Möglichkeiten.

Mauerwerksbau stellt an die ausführenden Baufirmen vielseitige Anforderungen. Neubauten werden zunehmend mit großformatigen Steinen und neuen Mauerwerkstechniken ausgeführt. Ansprüche an die
Genauigkeit sind stark gewachsen.

Früher konnte das durch entsprechend ausgebildete Stoß- und Lagerfugen kompensiert werden. Heute können diese Anforderungen aufgrund der hohen Passgenauigkeit auch mit großformatigen Steinen, die im Dünnbettverfahren versetzt sind, gewährleistet werden. Exaktes Mauerwerk wird von den Bauherren und Nachfolgegewerken gefordert. Um diese Anforderungen zu erfüllen, muss der Unternehmer im immer schärfer werdenden Wettbewerb Bauzeiten und -kosten reduzieren.

Umfangreiche Untersuchungen auf Baustellen durch die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft haben ergeben, dass bei einer gut organisierten Arbeitsvorbereitung ein wirtschaftliches Arbeiten auch bei kleineren oder stark gegliederten Bauvorhaben gegeben ist. Körperliche Arbeiten werden für Maurer durch den Einsatz von Versetzhilfen, wie Minikrane, erleichtert.
Mittelfristig führt der Einsatz dieser ergonomischen Arbeitsmittel zu weniger Ausfallzeiten, zu Zeitersparnis und damit insgesamt zur Kostenreduzierung.




Frau Werner erläuterte die Möglichkeiten der Belastungsmessungen im Bauwesen mit dem CUELA-HTR-System